Himmel und Hölle

Und dann steht sie vor dir
Du siehst sie ganz na
Du siehst sie direkt vor dir
Sie steht einfach nur da
Du willst etwas sagen
Doch dein Kopf ist so lehr
Willst einen Schritt wagen
Doch traust dich nicht mehr
Sie steht dort am Abgrund
Du hältst sie nicht fest
Sie hat ihren Grund
Es ist kein Test
Ihre Füße taumeln zurück
Der Abgrund kommt näher
Sie hatte noch nie Glück
Ihre Augen sind lehr
Du sträckst die Hand nach ihr
Doch sie sieht sie nicht
Sie sagt nichts zu dir
Sie sieht nur das Licht
Sie springt
du hinterher
Ihr singt
Ihr kämpft nicht mehr
Arm in Arm kommt ihr am Boden auf
Das Leben Bendet
Ein gelöschter Verlauf
So hat es geendet
Ihr gebt einfach auf
Ihr steht vor den Toren
Doch nicht vor dem Himmel
Ihr sollt in der Hölle schmoren
Es gibt keine Klingel
Ihr nehmt eure Hände
Geht zusammen da rein
Ihr denkt es ist das Ende
Doch das Solls noch nicht sein
Euch entfängt der Lutzifa
Alles um ihn steht in flammen
Plötzlich wird dir eines klar
Er wird euch verbannen
Sie packt ihn an den Hörnern
Brach ihm das genick
Ohne zu zögern
Denn er hatte ihr ganzes Leben zerfickt
Alle waren sie wieder da
Die vorher gegangen
Alle die die man so lang nicht mehr sah
Wieder eingefangen
So feiern sie die unendliche Feier
Jeder ist ihr Gast
Nie kreist der Geier
Zumindest fast
Der Teufel stand nie mehr auf
Der Himmel hat keine Leute mehr
Also komm her und sauf
Dann Feld das Leben nicht so schwer

Geh dein Weg

Wenn der traum dich frisst
Du deine sorgen nicht mehr vergisst
Sich jeder Mensch verpisst
Und du dein Leben vermisst
Dann ist es zeit los zu lassen
Dann fängst du an alles zu hassen
Dann ist es zeit den Ort zu verlassen
Dann ist es zugelassen
Es ist deine weg den du gehst
Ob du ihn nun verstehst
Ob du nun flehst
Hauptsache du gehst
Du musst wissen was du tust
Du musst wissen wann du ruhst
Du musst wissen was du suchst
Du musst einfach wissen was du tust
Egal was du musst es wissen
Denn am Ende ist es dein weg

Sieh in meine Augen!
Siehst du die Tränen?
Siehst du die Leere?
Siehst du die Trauer
Sieh in meine Augen!
Es ist wegen dir!

Guck auf meine Hände!
Siehst du das Zittern?
Siehst du die Verletzungen?
Siehst du die geballte Faust?
Guck auf meine Hände!
Du bist daran schuld!

Fühle meinen Körper!
Fühlst du meine Knochen?
Fühlst du meine Narben?
Fühlst du meine Rippen?
Fühle meinen Körper!
Es ist deine Schuld!

Beobachte meine Beine!
Siehst du meine Wunden?
Siehst du meine Gelenke?
Siehst du das Humpeln?
Beobachte meine Beine!
Du bist dafür verantwortlich!

Siehst du es nun ein?!
Verstehst du es nun endlich?!
Du bist an allem schuld!
Doch die verspiegelte Wand vor mir
Die so traurig mein Gesicht zeigt
Schweigt still